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GerElb1905: German Darby Unrevidierte Elberfelder (1905)

Job 37

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1

Ja, darüber erzittert mein Herz und bebt auf von seiner Stelle.

2

Höret, höret das Getöse seiner Stimme und das Gemurmel, das aus seinem Munde hervorgeht!

3

Er sendet es aus unter den ganzen Himmel, und seinen Blitz bis zu den Säumen der Erde.

4

Nach dem Blitze brüllt eine Stimme; er donnert mit seiner erhabenen Stimme, und hält die Blitze nicht zurück, wenn seine Stimme gehört wird.

5

Gott donnert wunderbar mit seiner Stimme; er tut große Dinge, die wir nicht begreifen.

6

Denn zum Schnee spricht er: Falle zur Erde! und zum Regengusse und den Güssen seines gewaltigen Regens.

7

Er lähmt die Hand eines jeden Menschen, damit alle Menschen sein Werk kennen lernen.

8

Und das Wild geht in sein Versteck und bleibt in seinen Höhlen.

9

Aus der Kammer des Südens kommt Sturm, und von den Nordwinden Kälte.

10

Durch den Odem Gottes entsteht Eis, und die Breite der Wasser zieht sich zusammen.

11

Auch beladet er mit Wasserfülle das Gewölk, breitet weithin aus seine Blitzwolken.

12

Und unter seiner Leitung wenden sie sich ringsumher zu ihrem Werke, zu allem, was er ihnen gebietet, über die Fläche des Erdkreises hin,

13

sei es, daß er sie zur Geißel, oder für seine Erde, oder zur Erweisung seiner Gnade sich entladen läßt.

14

Nimm dieses zu Ohren, Hiob; stehe und betrachte die Wunder Gottes!

15

Weißt du, wie Gott sie beladet, und leuchten läßt den Blitz seines Gewölks?

16

Verstehst du dich auf das Schweben der Wolke, auf die Wundertaten des an Wissen Vollkommenen?

17

Du, dessen Kleider heiß werden, wenn das Land schwül wird von Süden her,

18

kannst du, gleich ihm, das Himmelsgewölbe ausbreiten, fest wie ein gegossener Spiegel?

19

Tue uns kund, was wir ihm sagen sollen! Wir können vor Finsternis nichts vorbringen.

20

Soll ihm gemeldet werden, daß ich reden wolle? Wenn jemand zu ihm spricht, er wird gewiß verschlungen werden.

21

Und jetzt sieht man das Licht nicht, welches leuchtet am Himmelsgewölbe; aber ein Wind fährt daher und reinigt dasselbe.

22

Aus dem Norden kommt Gold: um Gott ist furchtbare Pracht;

23

den Allmächtigen, den erreichen wir nicht, den Erhabenen an Kraft; und das Recht und der Gerechtigkeit Fülle beugt er nicht.

24

Darum fürchten ihn die Menschen; er sieht keine an, die weisen Herzens sind.